Mein psychotherapeutisches Angebot richtet sich an Erwachsene und Jugendliche. Dabei werden überwiegend folgende psychische Probleme bzw. Beschwerden behandelt, wobei hier nur die häufigsten Probleme angesprochen werden:

Sie fürchten sich, sich in Anwesenheit Anderer zu blamieren oder sich peinlich zu verhalten. Außerdem fragen Sie sich häufig, wie Sie wohl von den Anderen bewertet werden. Meist sagen Sie sich dabei, dass Sie von den Anderen nicht gemocht oder anerkannt werden. Sie versuchen daher möglichst, diese unangenehmen sozialen Situationen zu vermeiden.

Sie nehmen etwas wahr, wie schnellen Herzschlag, hastiges Atmen, Schwindel etc. und haben das Gefühl "jetzt wird`s gefährlich". Die Angst ist jetzt da und steigert sich bis ins Unermessliche. Sie bekommen das Gefühl einen Infarkt zu bekommen, zu sterben oder verrückt zu werden. Möglicherweise haben Sie sich auch deswegen schon öfters an den Notarzt, Notaufnahme oder andere Ärzte gewandt, die Sie auch eingehend untersucht haben, aber nur festgestellt haben, dass Sie nichts feststellen können. Manchmal kommt es auch vor, dass man Ihnen dann sagt, dass dies Panikattacken sein könnten.

Sie fürchten sich vor Höhen, Tieren, Menschenmengen, öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Autofahren oder Fliegen. Sie sind sich bewusst, dass andere Personen auch Ängste haben, aber bei Ihnen ist es schlimmer. In Ihren Angstsituationen erstarren Sie nahezu und haben nur einen Gedanken „Bloß weg hier“. Außerdem sind Sie sehr schnell im Erkennen von möglichen Angstsituationen und versuchen diese auch, wenn möglich zu vermeiden. Geht das nicht, wird die Situation mit massiven Ängsten ertragen.

Alles erscheint gefährlich oder potentiell bedrohlich. Insbesondere bei Familienangehörigen sind Sie sehr besorgt. Wenn jemand nur wenig zu spät kommt, findet bei Ihnen in Gedanken schon ein Katastrophenszenario statt. Einer ihrer Leitsätze könnte sein „Die Welt ist voller Gefahren“. Zusätzlich könnten Sie sich Sorgen darüber machen, dass Ihr "Sorgen machen" gefährlich für Ihre Liebsten ist.

 

Manchmal hört man von Freunden oder Bekannten „Ich bin heute so depressiv“. Das ist leider schon zu einem landläufigen Ausdruck für ein kurzfristiges Unwohlsein geworden.

Bei Ihnen ist dies jedoch anders. Sie fühlen sich schon seit Wochen unwohl und schlafen auch kaum noch. Anfangs waren Sie noch traurig, aber jetzt würden Sie sich wünschen, dass Sie traurig wären, da Sie nun das Gefühl haben, nichts mehr zu fühlen. Für Freunde und Hobbys haben Sie kaum noch Interesse, vielleicht haben Sie auch gar keine Lust mehr zum Sex.

Sie können sich völlig schlaff fühlen, vielleicht aber auch ganz aufgedreht und innerlich unruhig. Falls Sie schon öfter an Selbstmord gedacht haben, sollten Sie wirklich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Weitere Infos unter www.kompetenznetz-depression.de

 

Händewaschen, den Herd überprüfen oder die Arbeitsergebnisse nochmals durchzugehen, gehört zum täglichen Leben. 50 mal Hände Waschen, 50 mal den Herd überprüfen oder 50 mal Arbeitsergebnisse durchgehen, erscheint auch Ihnen als übertrieben, aber Sie können es nicht lassen, auch wenn es hinderlich ist. Wenn Sie es nicht tun, haben Sie das Gefühl, dass etwas schlimmes passiert. Auch fortwährendes Denken von neutralisierenden Gedanken kann hinderlich sein. Das Grübeln oder innerliche zählen von Schildern, Autos etc. kann den ganzen Tag einnehmen.

 

Nicht zu verstehende Reaktionen, wie plötzliches Auftauchen von Bildern des Unfalls, des Missbrauchs oder des Unglücks oder unerklärliche Gefühle von Ekel, Panik etc. sowie Alpträume oder besondere Schreckhaftigkeit, können Hinweise darauf sein, dass Sie das belastende Ereignis nicht verarbeiten konnten.

Aber auch Reaktionen wie Depression, Wut, Ärger, Angst nach belastenden Situationen, wie Einwanderung, lang anhaltenden Arbeitkonflikten (Mobbing) oder auch Trauerfällen, zählen zu diesem Bereich.

Sie leiden unter anhaltenden körperlichen Beschwerden oder Schmerzen, die aber nicht von den Ärzten erfasst werden können. Meist hören Sie „Ich kann bei Ihnen nichts finden. Sie haben nichts.“ Dennoch sind Sie sich fast sicher, dass dies nichts psychisches sein kann. Daher fühlen Sie sich auch häufig unverstanden.

Vielleicht machen Sie sich auch Sorgen darum, dass Sie unter einer ernsthaften Erkrankung leiden. Natürlich gehen Sie zum Arzt und sind auch für kurze Zeit beruhigt, wenn er nichts findet. Kurze Zeit danach sind Sie wieder überzeugt, dass "da was schlimmes körperliches sein muß".

 

Auch wenn Sie Schwierigkeiten bei der Bewältigung von kritischen Lebensereignissen, z.B. Scheidung, Arbeitsplatzverlust/-wechsel oder dem Tod eines nahen Angehörigen habe, biete ich Ihnen eine professionelle Begleitung an.

Häufig kommt es auch vor, dass bestimmte Gefühle wie Ärger, Wut oder  Eifersucht zu bestimmend im Leben werden. Um diese Gefühle zu bewältigen ist manchmal ein objektiverer Blick von außen hilfreich. Daher können Sie gerne Hilfestellung zur Bewältigung dieser Gefühle von mir erhalten.